Posts Tagged ‘Homophobie’
CSD Berlin 2011 – Gaypride
CSD 2011 – Fahrt mit uns auf dem GeFIS – Truck

CSD 2009 Berlin - Unser Wagen
Schon mal einen CSD vom Wagen aus erlebt? Wenn nicht, dann lasst euch von der tollen Perspektive beeindrucken und feiert mit uns.
Jetzt Tickets sichern!
Auch in diesem Jahr werden wir wieder einen tollen Gaypride feiern. Fest steht: ein toller Wagen, toller Sound und tolle DJs.
Zum dritten Mal werden wir mit einem eigenen Wagen auf dem CSD vertreten sein. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr haben wir Maßstäbe gesetzt, die wir in diesem Jahr keinesfalls verschlechtern wollen. Toller Wagen, toller Sound, tolle DJs sind garantiert. Es wird also eine geniale Partystimmung auf unseren Wagen herrschen. Laut Vorgaben des Veranstalters können ca. 70 Personen auf unseren Tieflader feiern. Selbstverständlich bieten wir euch auch Longdrinks, Sekt, Bier und alkoholfreie Getränke an. Gäste von außerhalb Berlins, die eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, helfen wir gern, eine preiswerte Unterkunft zu finden.
Wir freuen uns auf eine tolle Parade und auf euch
Anmeldung zur Mitfahrt auf dem CSD-Truck Berlin 25. Juni 2011
Die Mitfahrt inklusive eines Freidrinks und einer Pride-Card kostet nur
25 €
Meldet euch zügig an und sichert euch einen der begehrten Plätze. Nach der Anmeldung erhaltet ihr von uns eine E-Mail mit der Rechnung. Ihr müsst unseren AGBs zustimmen!
Katholiken zu Homosexualität und Pädophilie
Wir fordern eine Entschuldigung für diese ungeheuerliche Verleumdung!
Die gegenwärtigen Probleme der Kirche mit Homo-Schändern seien nicht vom Zölibat, sondern von der Homosexualität verursacht. Das behauptete der vatikanische Staatssekretär, Tarcisio Kardinal Bertone, am Montag bei einer Pressekonferenz in der chilenischen Hauptstadt Santiago laut der Nachrichtenagentur ‘Associated Press’.
Bei der Pressekonferenz sagte der Kardinal wörtlich: „Viele Psychologen, viele Psychiater haben gezeigt, daß es keine Beziehung zwischen Zölibat und Pädophilie gibt. Aber viele andere haben gezeigt und mir auch erst kürzlich gesagt, daß es eine Beziehung zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt. Das ist die Wahrheit. Das ist das Problem.“
Der ehemalige Sekretär der Glaubenskongregation, einer Nachfolgebehörde der Inquisition, sollte doch mal Namen der vielen Psychiater nennen, vielleicht sollten wir uns auch mal nach einen für ihn umsehen. Im hohen Alter leiden ja so einige Menschen an Verkalkung und Demenz, bei Ihnen, Herr Bertone, kommt noch die heilige Verblendung und der Altersstarrsinn hinzu.
Wir fordern eine Entschuldigung für diese ungeheuerliche Verleumdung!
Kreuz.net – Notizen aus dem Hinterwald
Kreuz.net – Notizen aus dem Hinterwald
Die Internetseite kreuz.net hat es uns angetan, ihr Unterhaltungswert übertrifft den von Titanic und Eulenspiegel.
Aktuell haben sie sich dem beliebten Internetportal gayromeo.com angenommen. So bezeichnen sie die Webseite als “Forum für Homo-Unzüchtige auf der Suche nach Sex-Treffen.” Clubs werden als ” Orte, wo sich User der Webseite unter dem Gesichtspunkt einer gemeinsamen Entartung zusammenrotten können” bezeichnet.
Missbrauch in der katholischen Kirche
Papst duldet Missbrauch in der katholischen Kirche
Immer schlimmere Enthüllungen erreichen die Öffentlichkeit. Die katholische Kirche fördert wissentlich den Missbrauch von Schutzbefohlenen in ihren Einrichtungen. Das die ganze Sache in den Achtzigern endete, kann uns auch keiner erzählen, es wird heute nicht anders sein als vor 30 Jahren. Wann endlich wird diese verfassungsfeindliche Organisation, die das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes missachtet, von den zuständigen Behörden genauso beobachtet wie andere auch. Das auch der Papst selbst durch seine Verschwiegenheits- und Versetzungstaktik in diese Fälle involviert ist, schlägt dem Fass den Boden aus. Jetzt Kirchenkritiker gar mit den Nazis zu vergleichen, mit denen die Katholiken ja sehr gut zusammengearbeitet haben, zeugt vom totalen Realitätsverlust. Was uns besonders wütend macht ist, jetzt Schwule und Päderasten in einem Topf zu werfen. Einvernehmliche sexuelle Handlungen und Kinderschändung haben nichts miteinander zu tun, das sollte auch den kostümierten Herren und ihren Jüngern mittlerweile aufgegangen sein. Ob die Bildzeitung jetzt immer noch stolz titeln würde “Wir sind Papst”?
Hier ein interessanter Beitrag von Spiegel TV:
Missbrauch mit Vorwarnung
Die endlose Karriere von Pfarrer H.
http://www.spiegel.de/video/video-1056684.html
Kesselhaus und Homophobie
Gegen Homophobie in der Kunst! Aber wie?

Boykott Homophobic Countries
Podiumsdiskussion mit Vertretern von Politik, schwul-lesbischen Verbänden, Künstlermanagement, Vertretern der jamaikanischen Musikgewerkschaft und Veranstaltern am
Donnerstag, 23. Februar 2010, 20.00 – 22.00 Uhr
Auf Einladung des Kesselhauses werden Vertreter von Politik, schwul-lesbischen Verbänden, Künstlermanagement, Veranstalter und Vertreter der jamaikanischen Musikgewerkschaft im Maschinenhaus über nachhaltige Maßnahmen gegen Homophobie in der Kunst diskutieren. Ziel ist es, Strategien im Umgang mit kontroversen Künstlern zwischen Verbot und Dialog zu entwickeln.
Nach der Absage des Konzertes von Sizzla am 26.11.2009 und dem vorangegangenen Verhandlungsprozess ist deutlich geworden, dass eine große Notwendigkeit für neue, konkretere Schritte besteht, da die bis dato getroffenen Maßnahmen (wie RCA) in der Öffentlichkeit keine Akzeptanz finden. Mit der Organisation der Podiumsdiskussion setzen alle beteiligten Akteure ein wichtiges Zeichen zur Fortsetzung des Dialogs.
Teilnehmer:
Volker Beck (MdB), Klaus Jetz (LSVD), Klaus Maack (Contour Music), Vertreter der jamaikanischen Musikgewerkschaft (tbc)
Moderation:
Andreas Freudenberg (ehemaliger Geschäftsführer der Werkstatt der Kulturen)
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Provokation: Sizzla in Berlin-Prenzlauer Berg – Concert Cancelled

UPDATE 27.11
Die massiven Proteste waren erfolgreich. Der Hass-Musiker konnte in Berlin nicht auftreten. Nachdem das Kesselhaus wohl Schiss bekommen hatte, ihn auf die Bühne zu lassen und durch die Agentur ein Geheimkonzert im “Huxley´s” organisiert werden sollte klappte auch dieses nicht. Der Betreiber des Kreuzberger Clubs distanzierte sich eindeutig von dieser Veranstaltung. Eigentlich sollten wir uns über diesen Erfolg freuen, aber es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Die Betreiber des Kesselhauses sollten sich fragen, ob sie mit ihrer Entscheidung, diesen Typen ausgerechnet im kulturellen Zentrum des Bezirkes auftreten zu lassen, eine Verantwortungslosigkeit an den Tag gelegt haben, die nicht hinnehmbar ist. Eine Entschuldigung wäre das mindeste. Wie man mit solchen sogenannten Künstlern umgehen muss, hat der Betreiber des Huxleys gezeigt. Unsere Hochachtung vor dieser konsquenten Entscheidung. Eine andere Sache sind noch die Fans seiner Musik. Ist er wirklich so dolle, dass man seine furchtbaren Texte tolerieren kann? Ich fand die Musik nicht gerade prickelnd.
Der durch seine Gewalt- und Mordaufrufe gegen Schwule bekanntgewordene jamaikanische Sänger Sizzla soll am 26.11. ausgerechnet in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg ein Konzert geben. Das ist ein Skandal!
Sizzla war im Schengener Informationssystem zur Zurückweisung bzw. zur Nichteinreise für den Schengenraum ausgeschrieben. Deshalb durfte er einige Zeit in der Europäischen Union nicht mehr auftreten.
Dieses Konzert muss verhindert werden. Zeigt Flagge!
Der Veranstalter: Kesselhaus-Kulturbrauerei
EMail des Geschäftsführers Sören Birke:
birke@kesselhaus-berlin.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
presse@kesselhaus-berlin.de
Tel +49 (0)30 44 315 140
Smash Homophobia!
Update 19. November:
Stellungnahme des Veranstalters
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Zusammenarbeit mit dem LSVD und Vertretern der lokalen wie überregionalen Politik haben wir im letzten Jahr ein Schreiben ähnlich dem Reggae Compassionate Act London in 2007 verfasst, dass für Künstler und Veranstalter in Deutschland bindend ist. Im Vorfeld zum Konzert von Sizzla am 26.11. in Berlin und seiner anschließenden Tour durch Deutschland informieren wir Sie, dass der Künstler dem Reggae Compassionate Act Berlin zugestimmt hat. Sizzla ist einer der Unterzeichner des RCA London von 2007 und hat sich seitdem an seine Verpflichtung gehalten. Entsprechende Erklärungen finden Sie im Anhang.
Die Agentur wird die Konzerte in Deutschland zur Kontrolle aufzeichnen. Weiterhin garantiert die Agentur, dass im Rahmen der Konzerte in Deutschland, keine Tonträger ( CD – LP – DVD ) die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdenden Medien als jugendgefährdend eingestuft und daher indiziert wurden, verkauft werden.
Als Veranstalter im Kesselhaus ist damit für uns die Grundlage gegeben, das für Donnerstag, 26.11.09 geplante Konzert durchzuführen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Agentur des Künstlers:
Contour Music Promotion GmbH
Alexanderstr. 78
70182 Stuttgart – Germany
Tel.: +49- (0)711- 23 85 00 Fax: +49- (0)711- 23 61 311
Email: office@contour-music.de
Weiterhin veröffentlichen wir die
Presseerklärung des “Bündnis Smash Homophobia”
Pressemitteilung:
Berlin: Trotz Aufruf zum Mord an Homosexuellen – Auftritt von Sizzla am
26.11.2009 im Kesselhaus
Für den 26.11.2009 ist im Kesselhaus auf dem Gelände der Kulturbrauerei im
Prenzlauer Berg ein Konzert mit dem jamaikanischen Dancehall-”Künstler”
Sizzla angekündigt. Sizzla ist bekannt für seine homophoben,
menschenverachtenden Songtexte, in denen er teilweise offen zum Mord an
Homosexuellen aufruft. So singt er etwa im Song “To the point” ins
Deutsche übersetzt: “Lesben und Schwule, ich sage, tot sollen sie sein.
Ich traue Babylon für keine Sekunde. Ich gehe und erschieß Schwule mit
einer Waffe.” Ähnliche Botschaften finden sich in mindestens einem Dutzend
weiterer seiner Stücke. So ist es auch kaum verwunderlich, dass auch die
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften bereits einen seiner
Tonträger mit dem Titel “Rastafari” indiziert hat. Bereits im Mai 2008
wurde ihm auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland
(LSVD) durch Eingreifen das Auswärtige Amt der Bundesrepublik die Einreise
in den Schengenraum verwehrt, woraufhin Sizzla mehr als ein Dutzend
Konzerte in mehreren Ländern der Europäischen Union absagen musste. Nun
hat die Stadt München, in der Sizzla bei der kommenden Tour ebenfalls
auftreten soll, beim Auswärtigen Amt erneut Antrag auf Nichteinreise
gestellt. Nicht nur in Europa, auch in Kanada und den USA ist es bereits
nach Lautwerden zivilgesellschaftlichen Protests zu Konzertabsagen
gekommen.
Zwar hat Sizzla im April 2007 den “Reggae Compassionate Act” (RCA)
unterzeichnet und sich damit dazu verpflichtet, in Zukunft keine
homophoben Inhalte mehr von sich zu geben, doch hat er seine Zusage in
keinster Form eingehalten. So hat er gegenüber jamaikanischen Medien
wiederholt und vehement jede Unterzeichnung des RCA geleugnet. Bereits
wenige Monate später beim Reggaefestival Summerjam in Köln gab er dann im
Rahmen einer Pressekonferenz folgende homophobe Äußerung von sich:
“Gründest du eine Familie,
erweist du deiner Mutter Respekt. Gehst du zu anderen Männern, ziehst du
ihr Ansehen in den Schmutz… Ein Mann muss sich entscheiden, ob er ein
Stück Dreck sein will oder ein stolzer Mann – so einfach ist das.” Bei
Konzerten der Europatour im selben Jahr standen zudem immer wieder Songs
mit homophobem Inhalt auf dem Programm.
Sizzla kann also in keinem Fall als geläutert gelten und auch ist es
unwahrscheinlich, dass er sich in Zukunft an irgendwelche schriftlich
gegebenen Unterlassungserklärungen halten wird. Auf der laufenden
Europatour sind bereits Konzerte in Hamburg und Italien ab gesagt worden.
In Wuppertal und wie oben erwähnt in München gibt es bereits Proteste.
Wir fordern hiermit die Verantwortlichen im Kesselhaus dazu auf, das
Konzert mit Sizzla am 26.11.2009 abzusagen und in Zukunft, anders als es
in der Vergangenheit wiederholt vorgekommen ist, keine Konzerte mit als
homophob bekannten Musikern zu buchen. Sollte das Konzert wider erwarten
nicht abgesagt werden, wird am Abend des Konzerts eine von einem breiten
Bündnis getragene, lautstarke Demonstration hin zum Veranstaltungsort
geben. Zum Erschießen oder Verbrennen von homosexuellen Menschen
aufzurufen ist keine Kunst und auch keine Meinung. Es ist ein Verbrechen!
Musik, die zu Gewalt und Mord an Menschen aufgrund ihrer sexuellen
Orientierung aufruft, darf keine Bühne geboten werden. Weder in Berlin
noch anderswo!
Bündnis Smash Homophobia
Berlin, 19.November 2009
Telefon: 015154961802 (Presse-Kontakt)
Web: http://smashhomophobia.blogsport.de/
Mail: ak-northeast@riseup.net | smash-homophobia@Safe-mail.net
Unsere Meinung:
Dieser Typ sollte kein Podium für seine kriminellen Aussagen bekommen. Auch wenn er sich an seine Verpflichtungen hält, so braucht man nur auf seine Webseite zu schauen oder seine Youtube-Videos betrachten, um zu erkennen, wessen geistes Kind er in Wirklichkeit ist. Solche gewaltverherrlichenden, rassistischen und homophoben Einstellungen haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.

